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Mitmachen
Nachbarschaft
2. Die Bedeutung „der-selbe, idem“ kommt diesem Pronomen nur selten zu, am öftesten nach Präpositionen im Dativ:
i’m sälben ougeblik; besonders in Verbindung mit
ein:
an eim und em sälben ort. Auch in diesen Verbindungen dürfte Anlehnung an die Schriftsprache vorliegen; das echt mundartliche Wort ist
»dr glich« (vgl. unter 
glich).

Das Pronomen
sälb kann eine doppelte Veränderung erleiden, durch Ausstossung von
l oder von
b:
de säl,
di säl,
’s säl (nie mit Subst.); ohne Artikel
säle,
säli, Neutrum fehlt (mit oder ohne ein folgendes Subst.); — oder
de säb,
di säb,
’s säb (mit oder ohne Subst.);
säbe,
säbi, Neutrum fehlt (mit oder ohne Subst.). Letztere Form besonders häufig in Wiederholungen wie:
i hanene’s g’seit, ’s säb hani, ich hab’s ihnen gesagt, das hab’ ich.
3. Die Bedeutung „selbst” wird ausgedrückt durch den Komparativ
sälber, mit vorausgehendem persönl. Pronomen in absoluter Form:
i sälber,
du sälber,
är sälber,
mir sälber etc. Geht eine Präposition voran, so kann die absolute oder die verbundene Form der pers. Pron. stehen:
i ha bimir sälber tänkt oder
i ha bimr sälber tänkt; —
er het de schaden an im sälber oder
er het de schaden anem sälber;
er chunt wider zuenim sälber oder
er chunt wider zuenem sälber, er kommt wieder zur Besinnung.
forem sälber, unveränderliche Formel „von selbst“.
4. Als Ortsadverb ist
sälb sehr gebräuchlich:
i bin ou scho sälb (dort) g’si; besonders mit anderen Ortsadverbien verbunden:
sälb obe,
sälb unde,
sälb ane,
sälb ue,
sälb abe etc. Als Adverb der Zeit kenne ich es nur in
sälbzmol () oder
sälbezmole (), dannzumal.
5. in den Verbindungen
sälbander (),
sälbzweut,
sälbtrit,
sälbfiert etc., sämtlich unveränderlich.
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